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| - CUT MY SKIN
- Bericht über die Tour im September `05 Erster Touranlaufpunkt war Paris - 1000 km. Um noch genügend Power für das Konzert zu haben bat sich Micha (Plastic Bomb) an, bei ihm Zwischenstation zu machen. Vielen Dank für Essen, den Kasten Bier, den Schlafplatz und die Lacher von der letzten Manowar - Brother Of Metal DVD - die mich wiederum bestätigten mit meiner Frisur, nämlich keiner, auf dem richtigen Weg zu sein. Morgens gings dann "frisch" weiter nach Paris. Erst in Paris fiel mir auf, dass die Adresse, die ich hatte keine Hausnummer beinhaltete. Es war nur der Straßenname - Quai De Bercy - so hies die Strasse entlang der gesamten südlichen Seine. So steuerten wir eine Bahnhofsation an, die Bercy hieß und fuhren runter an`s Pier. Zum Glück erkannte ich Will, unsere French-Connection, der uns auf dem Punk & Disorderly ´03 in Berlin sah und mit dem wir seit dem in Kontakt blieben (3 Pflastersteine vielen mir vom Herz ). Nach der Frage, wo der Club ist, zeigte er auf ein Schiff der "Peniche Alternative" das gerade vom anderen Ufer zu uns unterwegs war. Genauso schnell wie unverhofft in Paris auf einem Schiff zu spielen legte der Kapitän an und wir brachten unser Equipment auf das konzertreif ausgebaute Schiff. Zur Begrüßung gabs erstmal handwarmes Bier das uns bis nach Belgien verfolgen sollte. Das Konzert mit GARAGE LOPEZ & J`AURAIS VOULU war klasse und danach besuchten wir mit einigen Sixpacks noch den Eifelturm bei Nacht, der eher an einen überbeleuchteten Christbaum erinnerte. Lille war die zweite Anlaufstation. BAR LE RUMEUR, eine kleine Bar, noch kleiner die im Keller liegende Bühne. Das zweite Konzert mit J`AURAIS VOULU, wir kannten vorher nur Fredz/Gitarre, mit dem wir seit dem Hammerkonzert in Offenburg/Kessel mailten. Zu J`AURAIS VOULU, deren Programm ich diesmal ganz mitbekam kann ich nur sagen absolut sehenswert !!! Der Bassist Ludo spielt übrigens auch Bass bei Brigada Flores Magon. Schocker war als ein, ich muss mal sagen offentsichtlich "Voll-Irrer" nach einer Ansage des Sängers zu einem der Songs auf die Bühne kam und dem 2ten Gitarristen Fredz eine Pistole in die Hand drückte. Als ich in Freiburg bei unserem Konzert, das Yeremiah und Ludo von J`AURAIS VOULU besuchte fragte wie es dazu kam, sagte er mir, er habe die Ansage "Warum machen es nicht alle Anhänger von Hitler ihm nach und setzen sich eine Kugel in Kopf" gemacht. Der bereits Erwähnte wurde zuletzt gesehen als er nach der Band mit einem Kumpel die Kneipe mit raushängenden Pimmel verlies. War trotz der netten Kneipeninhaber schon seltsames Publikum. Weiter gings am nächsten Tag nach Rouen / Bar La Prado. Wir hatten mal wieder mit dem Routenplaner am kämpfen. Alle möglichen Städte waren ausgeschildert, nur die nicht auf dem Planer. Ist so ne Mache, damit man auf jeden Fall die gebührenpflichtige Autobahn benutzt sagte uns Frank, unserer tapferer Fahrer - nochmals und immer wieder vielen Dank. Er hielt den Stress, der der Strassenverkehr mitbringt von uns fern und feierte trotz allem mit uns gutgelaunt bis in den Morgen. Als wir in Rouen ankamen stand eine große Punker-Traube vor dem Laden, die aufgeregt mit "Wo bleibt ihr" Gestigen auf ihre Handgelenke hinwiesen. Es war Sonntag und die Konzerte hier finden zwischen 17-19h statt und es war 19.30h !!! Hungrig und durstig saßen wir nun vor dem Laden im Bus und verstanden kein Wort, der auf uns einredenden Meute. Weiterfahren zu schwach, gab uns der Besitzer und Flens noch Essen und Bier über den Abend aus, spielte unsere CD und wir fanden noch einen netten Schlafplatz. Wir werden das auf jeden Fall noch nachholen und das nächste Mal sind wir schon um 15h da. Versprochen. Weiter nach Heist Op Den Berg - Luc, Sänger von "The End Of Ernie" und Niko/Gitarre erwarteten uns mit ihrer neuen Gesangsanlage. Essen erst nach dem Gig, warteten wir nun auf das Montagskonzert und immerhin 35 Leute bekamen ihren Arsch hoch. Der Schlafplatz bei Luc war SuperCrust. Von 4 Zimmern blieb ein Raum mit einer Doppelmatratze und 3 schliefen freiwillig im Auto. Die anderen Zimmer - Ein Zimmer wurde bis in die Morgenstunden zum DJ-Austausch genutzt - Eins war verschimmelt und das dritte war das Katzenklo, seiner 3 jungen Katzen. Der zweite Gig in Belgien war in Liege. Nach dem wir an dem ursprünglichen Konzertort "Le Tapsala" ankamen erfuhren wir, dass das Konzert wegen Bullenbelästigung verlegt worden ist. Das kennt man ja von überall und so fragten wir Leute nach der Adresse die auf den vor Ort aufgehangenen Plakaten stand. Nachdem wir das Auto stehen ließen auf Grund der Einbahnstrassen fand ich die "La Factoria". Der Besitzer klärte mich auf dem Weg zurück auf die "Bad Reputation" des Viertels auf. Sexshops, Prostituierte und Heroindealer bestimmten das Strassenbild. Das Equipment gut abgeladen, wurden wir herzlich von Gilles, Iron und ihren australischen Freund, der uns bekochte empfangen. Schöner Konzertladen und auch Luc`s Band - The End Of Ernie - haben mir gut gefallen. Als wir auf dem Weg zu Gilles, unserem Schlafplatz waren, flüsterte Iron mir ins Ohr wir sollten aufpassen, er glaube die Jungs auf der Strasse (Heroindealer & JunX) wollen/könnten unser Equipment klauen. Wir beratschlagten uns und während dieser halben Stunde (wir wollten keine Möglichkeit auslassen) waren aus dem einen Eckdealer schon zehn geworden, die abwechselnd auf unser Auto starrten. O.K. - keine After Show Party mit Gilles und seinen Freunden - ab in den Bus, nächster Rastplatz und halb-liegend-stehend-knieend, hoffentlich-wenn-auch-nur-für-einige-minuten-einschlafend die Nacht verbringen. Endlich wurde hell. Um die schmerzenden Knochen mal zu strecken drehte ich mit Patti noch eine Runde, Verwahrlost-Faktor 7, um die Raste und ab nach Freiburg. HuRRRaY - Freiburg wollte ich schon immer mal spielen, hatten das K-T-S schon paar Mal angeschrieben - nie Antwort - und da hatte uns Mareike, die uns auf dem Konzert in Offenburg gesehen hatte an den Walfisch vermittelt. Seit der Tour das beste Essen ever, haben gekickert nach dem Gig, jede Menge Whiskey/Cola gepichelt mit Yeremiah und Ludo, Mitch und Punkie. Jederzeit und immer wieder - Superabend. Nächster Gig war K.A.W/Leverkusen. Die 2te Band deren Album ich sehr schätze BACKCHATS fiel leider aus, da die Sängerin krank war. Mit dem Rest der Band, A & Enno, und ein paar einheimischen Punkrockern tranken wir noch einige Biers. Wiederum nur nette Leute in dem selbstverwalteten Auftrittsort. Jetzt gings nach Höhr-Grenzhausen. Wer sich fragt wo das liegt ging`s wie uns. Ollie von Rebelvans hat uns das Konzert vermittelt und Uwe von WWK hat das Konzert gemacht. Höhr-Grenzhausen liegt gleich neben Koblenz und der Laden war voll. Das erste Konzert mit den Bips aus Nijmegen. Hatten die Bips das erste Mal in Berlin getroffen und war klar mal ein Konzert zusammen zu machen. Die Bips - Punkrock, sympatisch, knallig und live heizen sie richtig ein. We Love U !!! Höhr-Grenzhausen war der Härtetest für Hardy und besonders für alle Mikroständer. Da wurde die Seele rausgepogt und man mußte anhand der "flachen" Bühne innerhalb von Bruchteilen von Sekunden entscheiden auf welche Seite man ausweicht. Letzter Gig der Tour war das AK 47 in Düsseldorf. Für mich eine Kultstätte der "leichten" Musik :) Herzlich empfangen wurden wir von Meyer, Torsten und Roach (Mixer). Die Bühne kam mir eine Meile größer vor, vielleicht weil wir das letzte Mal noch mit 2 Gitarristen spielten. Ak 47, muss ja echt sagen AK 47 war mal wieder der absolute Hammer !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das Publikum in Düsseldorf hat getanzt, gefeiert und teilweise die Songs lauter als Patti (gibt`s das ?) mitgesungen. Nach dem Konzert dann Punk-Rock-Party mit Meyer (der wie schon letztens vom Konzert selber nix mitbekam) und es gab einen Lacher nach dem anderen ............ Vielen Dank & Grüße an: Frank, Tobias - der die ersten 5 Konzerte mitkam und die Kamera übernahm, William, Meyer, Torsten, Riese, Walter, Armin/Schwarze Schafe, Micha, Sarah, Flens (thanX for the Bottle of Calvados), Yann, Gilles, Luc & Niko, Iron, Uwe (WWK), Olly Döner, Mitch, Punkie, J`AURAIS VOULU, THE BIPS, BACKCHATS, Matt - Fotos/Höhr-Grenzhausen |
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